Der dritte und vierte Lauf der Mini Challenge war ein ganz besonderes Highlight. Und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen feierte man den 50. Geburtstag von MINI und zum anderen gab es hervorragende Ergebnisse für einen unseren Fahrer - Daniel Keilwitz.
Zum Jubiläum gastierte die MINI Challenge im englischen Silverstone, um den Anlass gebührend zu Feiern. Der Kurs ist sehr schnell mit langen Geraden. Mit 5,141 Kilometer ist der Kurs in der Nähe von Oxford auch einer der längsten Strecken.
Im Qualifying konnten unsere Fahrer die Plätze 4 (Daniel Keilwitz), 17 (Henry Littig), 19 (Dominik Roschmann) und 20 (Dirk Lauth) erreichen.
In Rennen 1 am Samstag kam es nach einem guten Start bei herrlichem Sonnenschein leider zu einer Verkettung mehrerer Karambolagen, was zu einem schweren Unfall des MINIs von Henry Littig führte. Der MINI ist zwar schrottreif, aber Henry ist zum Glück gar nichts passiert, was wieder einmal zeigt, wie sicher der Rennsport heute und speziell unser Rennwagen ist.
Trotz der Schrecksekunde konnte Daniel mit einer starken Leistung glänzen. Nachdem dem Restart hinter dem Safety Car konnte er einen Platz gut machen und schob sich auf Platz 3 vor. In einem Rundenlangen Duell mit Hendrik Vieth, welcher auf Platz 2 lag, konnte Daniel zum Schluss des Rennens seinen Vordermann Hendrik Vieth überholen, da dieser durch den ständigen Druck von Daniel einen Fahrfehler machte und Daniel diesen für sich nutzen konnte.
Dirk Lauth holte zwischenzeitlich die Position 14, die er leider nicht halten konnte und schließlich nur auf dem 19. Platz landete. "In diesem Rennen fehlte mir die Konzentration und die Coolness um meinen Platz zu verteidigen", so Dirk nach dem Rennen.
Für Dominik Roschmann reichte nur für Platz 24.
Auch der Sonntagsrennen begann ähnlich ereignisreich. Bei einem Unfall am Ende der Start-Ziel-Geraden wurde Christian Vollmer gedreht und stand dann mitten auf der Fahrbahn. In der logischen Gelb-Safety-Car-Phase kam es zu zahlreichen verbotenen Überholmanövern, vor allem im Mittelfeld. Unbeeindruckt davon konnte Daniel Marcel Leipert bereits Überholen, da dieser mit Elektronischen Problemen zu kämpfen hatte.
Nun lag er auf Platz 4, vor ihm wieder der ehemalige Formel BMW-Vizemeister Hendrik Vieth, wie bereits im ersten
Rennen. Zu einem erfolgreichen Überholmanöver kam diesmal aber früher, so fuhr Daniel auf Platz 3 vor. Um die beiden vorderen Daniel Haglöff und Stefanie Halm anzugreifen, war der Abstand schon zu groß.
Der nächste Lauf findet in 14 Tagen vom 05-07. Juni auf dem Hockenheimring im Rahmen der ADAC GT Masters statt. Dort möchte Daniel versuchen die Leistungen vom Wochenende fortzusetzen und die fehlenden Punkte nach vorne gutzumachen.

